Bürgerinitiativen und Verbände haben auf einer Kundgebung ihre Forderungen nach dem Erhalt aller Grün- und Kleingartenflächen im Bezirk und in der gesamten Stadt erneuert. Günter Landgraf mahnte: „Ohne ausreichende Kleingärten gibt es keine grüne große soziale Stadt!“
Am 13. September haben mehrere Bürger- und Mieterinitiativen sowie die Mitgliedsverbände Charlottenburg und Wilmersdorf des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e.V. ihre Forderung nach dem Erhalt der Grün- und Kleingartenflächen im Bezirk erneuert. Unterstützt von rund tausend Gartenfreunden, konfrontierten sie vor dem Rathaus Charlottenburg die anwesenden Politiker mit kritischen Fragen zur Stadtentwicklung. Sie wollten damit die Vertreter der Kommunal- und Landespolitik kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksparlamenten öffentlichkeitswirksam an ihre bisher nicht eingehaltenen Zusagen zur Sicherung des Stadtgrüns erinnern. So hatten SPD und CDU in ihrer Koalitionsvereinbarung für die ausgehende Legislaturperiode festgeschrieben, dass die Schutzfristen für Kleingartenanlagen in eine dauerhafte Sicherung umgewandelt werden sollen. Dies ist nicht geschehen.